ARNHEM FÜR IMMER – EINE PILGERREISE –
Premiere eines Dokumentarfilms über Angeberei, Ohnmacht und ewige Freundschaft
September 1944. Die Befreiung scheint zum Greifen nah. Nicht weniger als 12.000 Alliierte werden über die Brücke bei Arnheim den „Hintereingang“ nach Deutschland nehmen und Europa von den Besatzungstruppen befreien. Innerhalb von 48 Stunden soll alles vorbei sein. Doch es kommt anders. Statt Befreiung wird es der endgültige Sieg der Deutschen.
Was bewegt Veteranen, ihre Familien und viele Einwohner von Arnheim dazu, sich jedes Jahr im September, nun 75 Jahre später, mit so großer Hingabe zusammenzufinden, um einer „verlorenen Schlacht“ zu gedenken? Die Dokumentation wurde am Sonntag, dem 15. September 2019, um 19:15 Uhr auf NTR (NPO 2) ausgestrahlt. Seit dem 2. September ist die Dokumentation online über Uitzending Gemist (von Omroep Gelderland) oder unten auf YouTube abrufbar.
Die Dokumentation wurde am Sonntag, dem 15. September 2019, um 19:15 Uhr auf NTR (NPO 2) ausgestrahlt. Sie ist seit dem 2. September online über Uitzending Gemist (von Omroep Gelderland) oder unten via YouTube verfügbar.
JTNDaWZyYW1lJTIwd2lkdGglM0QlMjIxMDE5JTIyJTIwaGVpZ2h0JTNEJTIyNTczJTIyJTIwc3JjJTNEJTIyaHR0chMlM0 ElMkYlMkZ3d3cueW91dHViZS5jb20lMkZlbWJlZCUyRmxjaXQ4YXpaU0ZZJTIyJTIwZnJhbWVib3JkZXIlM0QlMjIwJTIy JTIwYWxsb3clM0QlMjJhY2NlbGVyb21ldGVyJTNCJTIwYXV0b3BsYXklM0IlMjBlbmNyeXB0ZWQtbWVkaWElM0IlMjBneX Jvc2NvcGUlM0IlMjBwaWN0dXJlLWluLXBpY3R1cmUlMjIlMjBhbGxvd2Z1bGxzY3JlZW4lM0UlM0MlMkZpZnJhbWUlM0U=
2017 beauftragten Bridge to Liberation und Omroep Gelderland die Dokumentarfilmerin Sandra Parry mit der Produktion einer Dokumentation über das Leben nach der Schlacht um Arnheim und die jährliche Gedenkveranstaltung. So ist beispielsweise das Leben des englischen Veteranen Wilf Oldham (geb. 1920) noch immer von den zehn Tagen geprägt, die er 1944 in Arnheim verbrachte. Sein ganzes Haus ist vom Geist Arnheims durchdrungen, und er lebt das ganze Jahr über für die Gedenkfeierlichkeiten. Seit über 35 Jahren wird er von Peter und Maria in Renkum herzlich aufgenommen. Wilf ist für sie längst nicht mehr nur ein Veteran; Maria nennt ihn inzwischen „ihren zweiten Vater“.
Der Veteran John Jeffries (geb. 1922) versuchte als junger Fallschirmjäger vergeblich, Arnheim und das Umland zu befreien. Noch immer ist er tief beeindruckt von der Herzlichkeit und Dankbarkeit der Menschen in Arnheim, die in der Schlacht so viel verloren haben. Trotz seines hohen Alters absolviert er einen weiteren Fallschirmsprung zum Gedenken an seine gefallenen Kameraden.
Die Gedenkfeierlichkeiten wirken auch für die jüngeren Generationen der Beteiligten heilsam. Sara Lock beispielsweise verlor ihren Vater in jungen Jahren in der Schlacht. Ihr jährlicher Besuch an seinem Grab bringt sie ihm näher. Im Film übergibt sie seine Briefe einem Museum, um die Geschichte durch die Augenzeugenberichte lebendig zu halten.
Bridge to Liberation hat sich zum Ziel gesetzt, die Auswirkungen der Schlacht um Arnheim einem breiten Publikum auf neue Weise zu beleuchten. Indem sie aus dieser Schlacht lernt und die gewonnenen Erkenntnisse in die Gegenwart und Zukunft überträgt, verdeutlicht sie die Bedeutung der Folgen des Krieges und den Wert der Freiheit für künftige Generationen. Die Veröffentlichung einer Dokumentation über diese außergewöhnliche, generationenübergreifende Reise bringt Bridge to Liberation diesem Ziel einen Schritt näher.
2017 beauftragten Bridge to Liberation und Omroep Gelderland die Dokumentarfilmerin Sandra Parry mit der Produktion einer Dokumentation über das Leben nach der Schlacht um Arnheim und die jährliche Gedenkveranstaltung. So ist beispielsweise das Leben des englischen Veteranen Wilf Oldham (geb. 1920) noch immer von den zehn Tagen geprägt, die er 1944 in Arnheim verbrachte. Sein ganzes Haus ist vom Geist Arnheims durchdrungen, und er lebt das ganze Jahr über für die Gedenkfeierlichkeiten. Seit über 35 Jahren wird er von Peter und Maria in Renkum herzlich aufgenommen. Wilf ist für sie längst nicht mehr nur ein Veteran; Maria nennt ihn inzwischen „ihren zweiten Vater“.
Der Veteran John Jeffries (geb. 1922) versuchte als junger Fallschirmjäger vergeblich, Arnheim und das Umland zu befreien. Noch immer ist er tief beeindruckt von der Herzlichkeit und Dankbarkeit der Menschen in Arnheim, die in der Schlacht so viel verloren haben. Trotz seines hohen Alters absolviert er einen weiteren Fallschirmsprung zum Gedenken an seine gefallenen Kameraden.
Die Gedenkfeierlichkeiten wirken auch für die jüngeren Generationen der Beteiligten heilsam. Sara Lock beispielsweise verlor ihren Vater in jungen Jahren in der Schlacht. Ihr jährlicher Besuch an seinem Grab bringt sie ihm näher. Im Film übergibt sie seine Briefe einem Museum, um die Geschichte durch die Augenzeugenberichte lebendig zu halten.
Bridge to Liberation hat sich zum Ziel gesetzt, die Auswirkungen der Schlacht um Arnheim einem breiten Publikum auf neue Weise zu beleuchten. Indem sie aus dieser Schlacht lernt und die gewonnenen Erkenntnisse in die Gegenwart und Zukunft überträgt, verdeutlicht sie die Bedeutung der Folgen des Krieges und den Wert der Freiheit für künftige Generationen. Die Veröffentlichung einer Dokumentation über diese außergewöhnliche, generationenübergreifende Reise bringt Bridge to Liberation diesem Ziel einen Schritt näher.