Hinter den Kulissen: Die Technologie, die Bridge to Liberation zum Leben erweckt

Wer am 18. September an der Rijnkade steht, erlebt ein harmonisches Gesamtbild: eine Bühne am Fuße der John-Frost-Brücke, Künstler, Musik, Film, Licht und Spezialeffekte. Doch bevor „Bridge to Liberation“ beginnen kann, finden tagelang hinter den Kulissen Aufbauarbeiten, Tests und Feinabstimmungen statt.

Interstage, Stagelight, CT Nederland und Dream Fireworks engagieren sich seit Jahren bei Bridge to Liberation. Jedes Unternehmen kommt aus seinem eigenen Bereich, aber alle verfolgen dasselbe Ziel: sicherzustellen, dass die Geschichte nicht nur erzählt, sondern auch wirklich erlebt werden kann. 

Eine Bühne an einem besonderen Ort

Es beginnt buchstäblich an der Basis. Interstage ist für den Aufbau der Bühne und verschiedener temporärer Strukturen rund um die Produktion verantwortlich.

Der Aufbau einer Bühne auf der Rijnkade unterscheidet sich deutlich vom Aufbau einer Bühne in einer Veranstaltungshalle. Der Standort stellt jedes Jahr technische Herausforderungen dar. So wurde die Bühne in früheren Ausgaben beispielsweise auf einem Ponton oder teilweise auf dem Deich errichtet. Höhenunterschiede, begrenzter Platz und logistische Schwierigkeiten erfordern individuelle Lösungen.

„Es gibt eine technische Herausforderung, und es liegt an uns, gemeinsam mit der Organisation und anderen Zulieferern eine sichere und praktikable Lösung dafür zu finden“, so Interstage. „Die Tatsache, dass wir buchstäblich die Bühne bauen, auf der die Geschichte von Bridge to Liberation erzählt wird, verleiht diesem Projekt eine ganz besondere Bedeutung.“

Sehen und hören, was geschieht

Sobald die Bühne aufgebaut ist, muss das Geschehen darauf für Tausende von Besuchern leicht nachvollziehbar sein. Stagelight sorgt dafür für die nötige Beleuchtung und Tonverstärkung.

Dies betrifft nicht nur das, was das Publikum an der Rijnkade hört und sieht. Orchester, Solisten und die Fernsehübertragung stellen jeweils ihre eigenen technischen Anforderungen. All diese Elemente müssen letztendlich in einer einzigen Aufführung zusammenwirken.

CT Nederland spielt dabei ebenfalls eine wichtige Rolle. Die große LED-Leinwand hängt über der Bühne; die Steuerung und die technische Ausstattung dafür übernimmt CT Nederland. Dadurch sind die Künstler auch aus den hinteren Reihen des Publikums gut sichtbar, und Filme sowie andere Bilder werden in die Aufführung integriert.

Es ist genau diese Kombination verschiedener Disziplinen, die „Bridge to Liberation“ so besonders macht. CT Nederland beschreibt es so: „Durch die Verbindung von Kunst, Musik und Film wird die Geschichte für jeden zugänglich.“

Von der Technik bis zur Gänsehaut

Und dann gibt es die Momente, in denen die Technologie beinahe magisch wirkt. Dream Fireworks liefert die Spezialeffekte und das abschließende Feuerwerk.

Für sie sind es vor allem die Fallschirme, die in Erinnerung bleiben. Sobald sie über der Rijnkade in der Luft hängen, bietet sich ein Anblick, der Jahr für Jahr beeindruckt.

Die Art und Weise, wie die Geschichte dem Publikum präsentiert wird, sorgt für Gänsehaut. Dass wir dieses Erlebnis mit unserem Beitrag zum Leben erwecken dürfen, macht es zu etwas ganz Besonderem

So hat jeder Zulieferer seine eigene Aufgabe, doch die eigentliche Stärke entsteht gerade durch das Zusammenspiel aller Elemente. Bühne, Licht, Ton, Bild und Effekte untermauern letztendlich dieselbe Geschichte.

Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit

Neben der technischen Zusammenarbeit gibt es noch einen weiteren Grund für die jährliche Rückkehr dieser Partner. Bridge to Liberation erinnert sie daran, dass die Freiheit, in der sie heute leben und arbeiten können, keine Selbstverständlichkeit ist.

Für Interstage bedeutet Freiheit unter anderem, eigene Entscheidungen treffen und die eigene Meinung äußern zu können. Stagelight beschreibt sie als Raum für Entwicklung und Wachstum. Für das international tätige CT Nederland bedeutet Freiheit auch die Möglichkeit zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit, unabhängig von Herkunft oder Hintergrund.

Dream Fireworks fasst zusammen, warum es weiterhin wichtig ist, die Geschichten der Schlacht um Arnheim zu erzählen:

Der Krieg rückt immer weiter in die Ferne, doch seine Botschaft bleibt aktuell: Freiheit ist zerbrechlich und darf niemals als selbstverständlich angesehen werden. Deshalb müssen wir weiterhin gedenken, die Geschichte erzählen und sie weitergeben

Am 18. September wird das Endergebnis der Öffentlichkeit präsentiert. Weitgehend unsichtbar bleiben die Menschen, die Technologie und die tagelange Vorbereitung, die nötig waren, um diesen einen Moment zu ermöglichen. Gemeinsam sorgen sie dafür, dass die Geschichten von „Brücke zur Befreiung“ nicht nur erzählt, sondern auch gesehen, gehört und gefühlt werden.